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Archiv: Neue Grünanlagenverordnung

Hund&Mensch

Grundsätzlich finden wir als Mitglieder vom Verein Hundezone e.V. die neue Verordnung gut. Es ist ja nicht zuviel verlangt, den Kot des eigenen Hundes zu entsorgen ( siehe unseren Bericht „Hundekot in Parkanlagen und auf Gehwegen“). Wir haben mit vielen Hundebesitzern gesprochen, die Hälfte davon hat dagegen auch nichts einzuwenden, andere sind unverbesserlich, leider. Diese sind aber auch unverbesserlich mit Freilauf der Hunde an den falschen Stellen und kümmern sich oftmals auch nicht um andere soziale Regeln des Miteinanders. Ich plädiere auch für einen erweiterten Freilauf aber natürlich nicht, wenn andere Menschen und andere Hunde gefährdet werden. Höflichkeit untereinander als Hundehalter und Nicht -Hundehaltern gegenüber ist diesen Menschen fremd. Diese Leute haben auch keinen Weitblick und können oder wollen nicht sehen, dass wir Hundehalter durch Unvernunft nur verlieren können.



Eine Reihe von Hundehaltern beklagte sich nun bei mir, dass die Stadt nicht genügend Tütenautomaten aufstellt ( Ist auch in dem Bericht der Abendzeitung erwähnt). Ich muss nun wirklich hinterfragen: Haben wir alle eine solche Vollversorgungsmentalität entwickelt, dass wir noch nicht einmal für unsere Abfalltüten sorgen können oder möchten?

Wir werden die Aktion der Stadt nach besten Kräften unterstützen, denn wir wissen, dass wir als vernünftige Hundehalter den Unmut von sehr vielen Nicht-Hundehaltern auf uns ziehen, weil viele Nicht-Hundehalter Pauschalurteile über alle Hundehalter fällen.

Egal, wie hoch die Strafen sind, wir haben nichts dagegen einzuwenden, denn wer seiner Verpflichtung nachkommt, hat sowieso keine Strafe zu befürchten. Ich sehe allerdings leider ein sehr großes Problem in der Durchsetzbarkeit, da die Stadt sehr wenig Personal hat um ständige Kontrollen durchzuführen und die Polizei wohl auch nicht immer gleich vor Ort sein kann, um Personalien aufzunehmen. Auf Grund dieser Tatsache befürchte ich einen Misserfolg dieser Aktion und dadurch noch mehr Streitpunkte zwischen Hundhaltern und Nicht-Hundehaltern, weil wie immer jeder versucht auf seinem Recht zu beharren. Die eine Seite mit der alten Leier „ Wir zahlen ja Hundesteuer“, die andere Seite mit den bekannten Argumenten der Verschmutzungen, die durch das bloße mittragen von Tüten auch nicht beseitigt werden. Ich habe jetzt schon einige Stimmen gehört, die sagen, sie tragen halt Tüten mit um Strafmandate zu vermeiden, werden sie aber trotzdem nicht benutzen und die Wahrscheinlichkeit „in flagranti“ erwischt zu werden, ist äußerst gering. Diese Hundehalter werden Tüten dabei haben, wenn der Hund sein Geschäft verrichtet, geht ein Blick in die Runde - ist keiner da, wird einfach weitergegangen. Dies durfte ich gestern mehrmals beobachten.

Liebe Mitglieder, liebe vernünftige Hundehalter, bitte helft durch Aufklärung mit, die Unvernünftigen unter uns Hundefreunden umzustimmen, denn diese vereiteln auf Dauer unsere angestrebten Freiheiten. Nicht nur das, wenn keine Verbesserung eintritt, kann es durchaus sein, dass unsere Freiheiten noch mehr eingeschränkt werden. Jetzt gibt es nur ein generelles Hundeverbot für einige wenige Parks, die Stadt kann dieses Verbot aber durchaus auf andere Grünanlagen ausweiten.

Wir werden in Kürze die angekündigt Aufklärungsaktion beginnen mit Plakaten, Broschüren und Informationsständen in allen Parkanlagen in denen wir Hundbesitzer uns vorwiegend aufhalten. Eine Reihe freiwillige Helfer haben sich schon bereit erklärt mitzuarbeiten und die Stände zur Verteilung zu besetzen. Außerdem werden wir in Tiergeschäften, bei Tierärzten, Apotheken und wenn möglich Ämtern, die Werbung für diesen speziellen Zweck auslegen. Wir sprechen alle Hundzüchter in der Gegend an und auch andere Stellen, die Tiere abgeben, bei Abgabe eines Tieres gleich eine Broschüre auszuhändigen. Wir wollen, wenn wir sehen, dass jemand den Kot seines Hundes nicht beseitigt denjenigen ansprechen und nachfragen, warum er sich der Verordnung und der Vernunft widersetzt, einfach um das Bewusstsein dahin zu beeinflussen, dass es den unvernünftigen unter uns Hundehaltern zeigt, dass sie sich selbst mit ihrem Verhalten aus der Gemeinschaft ausgrenzen. Dies wird ein großes Stück Arbeit und wird teilweise wegen der unverschämten Antworten auch frustrieren, aber in unserem eigenen Interesse dürfen wir nicht nachlassen. Ich finde es auch gut, dass die Tierhilfe Franken über diverse Absatzkanäle wie Fressnapf Filialen oder Parfümerie Seifenzahn ihr Umweltset verkauft, Die Verkaufsstellen verdienen dabei kein Geld, die komplette Einnahme geht an die Tierhilfe Franken.

Hervorragend von der Stadt finden wir, das die Tütenpflicht generell eingeführt wird, also auch der Kot auf allen Gehwegen entfernt werden muss, was unserer Meinung nach sowieso selbstverständlich sein sollte. Persönlich plädiere ich auch dafür, dass wir den Kot in der Hundefreilaufzone entfernen, denn dort habe ich auch keine Lust ständig in „Sch.....“ zu treten und ich meine, es ist eine Frage der allgemeinen Sauberkeit und des sozialen Miteinanders. Jeder, der einen Hund hat, sollte die Freilaufzonen als eine Art eigenen Garten für den Hund ansehen - im eigenen Garten würden wir auch den Dreck beseitigen.

Ich weis schon, dass ich nach dieser Zustimmung zu den neuen Verordnungen wieder gefragt werde, auf welcher Seite ich stehe. Ich stehe klar auf der Seite vernünftiger Hundehalter. Aber ich stehe dafür ein, dass jeder nach dem Verursacherprinzip handelt. Verschmutze ich etwas, habe ich es zu säubern, beschädige ich etwas, habe ich dafür aufzukommen. Jede andere Einstellung würde in ein Chaos führen und keiner würde auf andere mehr Rücksicht nehmen. Das darf in einem sozialen Miteinander nicht sein. Nur wenn wir Rücksicht auf andere nehmen, nehmen diese auch Rücksicht auf uns Hundehalter und werden uns gegenüber toleranter in anderen Dingen. Dies stärkt dann auch unsere Rechte und erweitert unsere Freiheiten.

Das größte Problem des Hundekots ist wirklich nach intensiver Beobachtung ein gesellschaftliches Teilproblem des wachsenden Egoismus. Dies sehe ich in vielen Zusammenhängen auch bei anderen gesellschaftlich Problemen.

Ich hoffe auf intensive Mitarbeit aller Vereinsmitglieder und sozial eingestellten Hundehaltern. Haltet bitte nicht den Mund, wenn ihr jemanden seht, der die Verschmutzung nicht entfernt. Seid höflich aber bestimmt und erklärt, dass dies uns alle angeht, denn wir werden kollektiv unter denen, die sich nicht an die Regeln halten, zu leiden haben.

 Geschrieben am 21.07.2006, 20:22:12 von Manfred

 
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Re: Neue Grünanlagenverordnung (Punkte: 1)
von Mandy am 11.08.2006, 22:45:57
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Ich weiß schon, dieses Thema ist eigentlich schon zur genüge diskutiert worden. Ich habe auch schon oft gehört, es sollten mehr Behälter für diese Tüten aufgestellt werden. Dieser Meinung bin ich eigentlich nur bedingt. Denn eigentlich sollte dafür jeder selbst verantwortlich sein. Viel sinnvoller fände ich persönlich es, wenn mehr Mülleimer dafür aufgestellt würden. Denn es macht nicht wirklich viel Spaß, eine volle Tüte zwanzig Minuten in der Hand zu tragen, weil z. B. am Wöhrder See an manchen Stellen keine Mülleimer stehen. Vielleicht kann man uns (und auch denen, die dann ihre Glasflaschen, Essensreste, etc. einfach in die Wiese werfen) da etwas entgegenkommen...


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