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Archiv: Wöhrder See Neue Hundefreilaufzone

Hund&Mensch Autor: Manfred Ziegler
Die neue Hundefreilaufzone ist für Hundehalter in Wöhrd, Lorenz und auch teilweise St. Peter sicherlich eine Bereicherung, da die Wege von diesen Stadtteilen zu einer Hundefreilaufzone nun nicht mehr so lange sind. Ein Vorteil ist auch, dass eine Beleuchtung vorhanden ist, die auf den Hundeauslaufflächen nähe Dr.-Carlo-Schmidt-Str. fehlen und man dort wirklich im Dunklen herumstolpern muss. Trotz allem bin ich der Meinung, dass diese spezielle Stelle etwas unglücklich gewählt ist. Gäbe es nur vernünftige Hundehalter, wäre der Ort perfekt, aber leider haben wir immer wieder mit uneinsichtigen Hundebesitzern zu kämpfen. Aus diesem Grund habe ich den folgenden Brief an die Stadtverwaltung geschickt, adressiert an Herrn Oberbürgermeister Dr. Maly mit Kopien an Herrn Umweltbürgermeister Gsell und an den Leiter des Gartenbauamtes Herrn Kuhlmann.


Sehr geehrter Herr Dr. Maly,
wir vom Hundeverein „Hundezone e.V.“ bedanken uns sehr herzlich für die neue Hundefreilaufzone. Man sieht doch, dass sich die Stadt bemüht etwas für Hundebesitzer zu tun, was ja in Nürnberg nicht so einfach ist, da nicht so viele geeignete Grünflächen zur Verfügung stehen. Die Initiative, die Herr Renner durch Unterschriften in Bewegung gesetzt hatte, habe ich zwar unterstützt, aber nie daran geglaubt, dass ausgerechnet diese Wiese als Freilaufzone gewählt wird. Es hätte bessere Möglichkeiten gegeben.
Bei speziell diesem Grünabschnitt sehe ich große Gefahren möglicher Konfrontationen zwischen Hundehaltern und den übrigen Parkbesuchern.
Dieser Grünabschnitt war in der Vergangenheit eine der am häufigsten benutzten Wiesen zum Sonnenbaden. Ich habe mehrere Wochen in den Jahren 2004 und 2005 Strichlisten an schönen Tagen geführt, um zu erfahren, welche Wiesen am meisten genutzt werden. Direkt neben der Freilaufzone geht übergangslos die nun verkürzte Liegewiese weiter. Es lässt sich kaum vermeiden, dass Hunde über diese nicht sichtbare Grenze laufen. Dies kann verstärkt zu Streitigkeiten führen.
Unverständlich ist der geringe Abstand zu dem kleinen „Bolzplatz“, der von Kindern und Jugendlichen sehr ausgiebig benutzt wird. Einige Hunde sind leider sehr auf Bälle fixiert und diese fliegen oft über die niedrige Platzbegrenzung. Hier entsteht eine Streit- und Unfallgefahr. Nicht zu vergessen, dass auch bei dem dramatischen Beissvorfall in Hamburg, der bundesweit viele schärfere Hundgesetze ins Rollen brachte, das Ballspiel der Kinder und die Fixierung dieser Hunde auf Bälle, der Auslöser für den Tod des kleinen Jungen war. Zur Vorsicht sollte man immer alle möglichen Gefahren in Betracht ziehen.
Das weitaus größere und wirklich gefährliche Problem sehe ich allerdings darin, dass die Freilaufzone direkt neben einem der am See häufigsten frequentieren Wege liegt. Die Hundezone ist von der Mitte der Fläche bis zum Weg gerade mal ca. 17 Meter breit, was bedeutet, dass Hunde während des Spielens nur wenige Sekunden brauchen, um schon auf dem auch von Radfahrern stark genutzten Weg zu sein. Diese fahren häufig viel zu schnell und es entsteht hier eine fast unvermeidliche Unfallgefahr. Ich glaube leider daran, dass diese Freilaufzone verstärkt zu solchen Beschwerden führen wird und ich hoffe, dass bitte niemand schlimm verletzt wird, denn dann geht es erst recht gegen uns Hundehalter. Außer den Radfahrern sollten wir auch nicht die große Zahl von Joggern und Nordic Walkern außer Acht lassen. Auch ein bereits etwas ermüdeter Jogger kann sehr schnell über einen mit hoher Geschwindigkeit herbeilaufenden Hund stolpern.
Eine weitere kleine Streitfalle ist, dass direkt vor der Freilaufzone Bänke stehen, auf denen Menschen manchmal ihren Lunch einnehmen. Ein Teil der Hunde, die nicht so gut erzogen sind, werden sicherlich gerne mal betteln gehen und dadurch zwar manchen Mitbürgern Freude bereiten, aber auch einige belästigen.
Letztendlich ist zu sagen, dass diese Stelle sehr exponiert liegt. Leider sind doch noch viele Hundebesitzer so unachtsam und entfernen den Kot ihrer Hunde nicht und schon gar nicht in der Hundezone, in der dies keine Pflicht ist. Dies ist wie ein Freibrief für solche, sich außerhalb der Gemeinschaft stellenden Hundehalter. Ich glaube, dass diese exponierte Stelle schon nach kurzer Zeit unappetitlich aussehen und riechen wird, was sicherlich zu starker Kritik von Menschen ohne Hund führt – sicherlich wird sich auch der Stadtteilverein Wöhrd dazu äußern.
Ich hoffe, ich konnte die negativen Auswirkungen dieser Freilaufzone aufzeigen und bitte Sie mir zu helfen, dass dies nicht ein Schuss nach hinten für uns Hundebesitzer wird.
Ich bitte um Genehmigung, eine Flugblattaktion durchführen zu dürfen. In dem Text möchte ich Hundehalter um entsprechende Achtsamkeit und Sauberkeit bitten, aber auch bei Radfahrern und Spaziergängern um Verständnis werben für ein friedlicheres Miteinander in diesem Grünflächenabschnitt.
Ideal wäre es natürlich, wenn wegen der aufgezählten Gefahren ein ca. 1 Meter hoher Zaun entlang des Weges gezogen werden könnte, um wirklich die Gefahr von Unfällen gegen Null zu reduzieren. Die Materialkosten dafür könnten Sponsoren unseres Vereins übernehmen. Die Arbeit würden wir selbst übernehmen, wir haben einige Fachkräfte im Verein. Dies würde natürlich unter der Aufsicht des Gartenbauamtes geschehen, damit gewährleistet ist, dass ein solcher Zaun ins Bild der Anlage passt.
Zudem sollte die Stadt eine Verordnung erlassen, dass jeder Hundehalter, der solche speziellen Vorrichtungen der Stadt nutzt, eine Hundehaftpflichtversicherung haben muss. Dies ist auch Pflicht in unserem Verein. Hundehalter ohne Versicherung werden nicht von uns als Mitglied aufgenommen. Ich bezweifele , dass Gerichte im Schadensfall bei einer so exponierten die Stelle die Stadt von Ersatzansprüchen entlasten, auch wenn das Schild angebracht ist, dass Halter für ihr Hunde haften. Bei einigen Haltern, und dies sind meistens jene, die sich nicht an Regeln halten, ist im Schadensfall nichts zu holen.
Sollten die genannten Bedenken und Maßnahmen nicht in Ihre Überlegungen passen, können wir gerne über andere Möglichkeiten diskutieren. Eines kann ich Ihnen versichern, diese Freilaufzone wird ohne weiterführende aufklärende Maßnahmen zu Konfrontationen führen. Ich bitte Sie um schnelles Handeln, denn der Sommer ist fast hier und dies ist die Zeit mit der höchsten Unfallgefahr.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Ziegler
Liebe Leser, bitte lest auch den Leserbrief von unserem Mitglied Heike im nachfolgenden Artikel.

 Geschrieben am 01.06.2007, 06:16:26 von Manfred

 
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Re: Wöhrder See Neue Hundefreilaufzone (Punkte: 1)
von Rotmaskenmolosser am 14.06.2007, 19:59:15
(Userinfo | Artikel schicken)
Hi , Manfred . Bin natürlich wie immer , hoch erfreut über deine Berichte.Da sie immer Korrekt und ausführlich sind,ich möchte aber auch ein bischen dein schlechtes Gewissen sein.Deshalb suche ich immer nach irgend welchen Schwachpunkten in deinen berichten. Vielleicht hättest Du noch anmerken sollen das man die seitlichen Übergänge der Hundewiese zur Liegewiese ,doch notwendiger Weise auch im nachhinein noch Kennzeichnen sollte .Ich bin auch der Meinung das man das Wiesendreieck an der Eisenbahnbrücke als ausweich möglichkeit zur Diskussion stellen hätte müßen .

Sei nicht böse über meine Kritik, aber das ist meine Meinung .
Wie immer Gruß und Tschüüüßßß Norbert u. Sylvia .


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