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Die Dominanztheorie und wie sie unseren Hunden schadet |
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Autor: Manfred Ziegler
Vorweg: Ich habe diese Ausführungen schlicht und verständlich gehalten, damit sie von vielen Hundebesitzern mit unterschiedlichen Kenntnissen über Hunde gelesen werden.
Genauere Ausführungen über Dominanz und Rangordnung könnt Ihr ab 01.04.2009 auf meiner Trainerseite lesen. Dort habe ich eine Reihe Wissenschaftler zu diesem Thema zitiert, immer mit Quellenangaben, denn ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken. Ich musste zitieren, denn ich bin nur Hundeerzieher und kein Forscher, ich muss also bei solchen Themen immer auf bestehende Literatur zurückgreifen und kann dann einige Beispiele aus meiner Praxis zum besseren Verständnis anfügen.

Diesen Artikel schreibe ich aus dem besonderen Anlass heraus, weil ich jetzt wieder einen Hund zum Erziehen bekam, der durch falsches Verständnis dieser Theorie und der daraus resultierenden falschen Behandlung wirklich geschädigt wurde. Obwohl er erst zwei Jahre alt ist und zwischenzeitlich aufgrund von zwei schweren Operationen längere Trainingspausen einlegen musste, war der Hund bis jetzt bei drei verschiedenen Trainern.
Zusammengefasst waren die Ratschläge der drei Trainer folgende:
Der Hund darf auf keinen Fall erhöht liegen. Ein Trainer kam beim Erstgespräch herein und scheuchte den Hund von dem Sofa durch die ganze Wohnung. Andere Trainer warfen mit Ketten bei nur leichter Leinenaggression. Wieder ein anderer empfahl, den Hund tagsüber nie zu streicheln oder gar mit dem Hund schmusen, sondern erst abends und dann nur, wenn sich der Hund den ganzen Tag gut verhalten hatte. Der gleiche Trainer empfahl, den Hund abends seine normale Tagesration nicht zu füttern, wenn sich der Hund tagsüber nicht richtig verhalten hat. Alle drei Trainer kehrten hervor, dass der Hundehalter immer Chef sein muss und mit oben genannten Methoden seine Rangordnung stärkt.
Unglaublich!
(mehr... | 13932 mehr Zeichen | Kommentare? | Punkte: 4.83) Geschrieben von Manfred am 13.03.2009, 13:48:23
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Waldspaziergänge - wie verhalte ich mich mit meinem Hund? |
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Autor: Manfred Ziegler
Als erstes möchte ich mich hier bei dem zuständigen Förster Herrn Ulrich für ein sehr lehrreiches und aufklärendes Gespräch bedanken. Herr Ulrich ist zuständig für das Revier Zerzabelshof mit dem Wald hinter dem Tiergarten Richtung Fischbach und Laufamholz.
Gerade dort finden die häufigsten Hundespaziergänge statt. In den anderen Gebieten wie Schwaig oder im Waldrevier Richtung Ungelstetten treten natürlich in ähnlichem Umfang die gleichen Probleme auf.
Der Grund meiner Recherchen liegt in zwei Geschichten. Eine, dass mein Hund „Mike“ vor einigen Wochen das erste Mal ausbüchste weil er eine Wildschweinspur aufnahm. Nach ca. 1 Minute und in schätzungsweise 50 -70 Meter Entfernung hörte ich meinen Hund schmerzerfüllt schreien. Sofort lief ich durch dichtes Gestrüpp und tiefen Moos hinterher, kam aber nicht weit, weil ein Wildschwein genau vor mir lag und keine Anstalten machte wegzulaufen. Ich zog sehr schnell den Rückzug vor und lief einen anderen Weg in Richtung der vorher gehörten Schreie. Ein entgegenkommender Jogger sagte mir, er habe ein Wildschwein aus dem Gebüsch rennen sehen. So musste ich vermuten, dass mein Hund das Wild weiterverfolgte. Nach schätzungsweise 10 Minuten kam mein Hund auf seiner eigenen Spur zurück. Total erschöpft, aber leider sehr glücklich. Ich war auch überglücklich meinen Hund zurück zu haben, denn während seiner Jagd hatte ich noch andere Horrorvisionen.
(mehr... | 15397 mehr Zeichen | 1 Kommentar | Punkte: 4.57) Geschrieben von Manfred am 07.03.2006, 09:42:15
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Archiv: Radfahrer auf Spazierwegen. |
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Bald fängt sie wieder an, die Zeit wo die Möchtegern
„Tour de France“ Fahrer unterwegs sind. Eine Zeit, die uns Hundehaltern
das Fürchten lehrt, aber nicht nur uns sondern auch älteren Menschen
und Familien mit Kindern.
Ich rede hier nicht von den normalen Radfahrern, die gemütlich
spazieren fahren, einen Ausflug alleine oder mit Familie unternehmen oder ganz
einfach mit dem Rad von Punkt A nach Punkt B fahren mit normalen 10 KMH oder
auch ein kleines bisschen flotter. Die auf den Spazierwegen so vernünftig
sind und klingeln wenn sie sich von hinten nähern und nachts sogar eine
Radbeleuchtung haben. Wenn mich jemand mit akustischen Signalen verständigt,
dass er vorbeifahren möchte, gehe ich gerne auf die Seite und freue mich
über die Höflichkeit, denn diese ist leider selten geworden. Wenn
sich ein Fahrrad, speziell ein Rennrad von hinten nähert kann man es wegen
der dünnen Bereifung kaum hören.
(mehr... | 10674 mehr Zeichen | Kommentare? | Archiv | Punkte: 4.75) Geschrieben von Hundezone am 27.02.2006, 20:54:06
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Archiv: Hundehalterhöflichkeit |
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Viele Hundehalter laufen mit ihrem Hund durch die Welt und denken nicht daran, dass es auch Menschen ohne Hund gibt, die über einige Dinge anders denken. Oder dass es auch neue Hundehalter gibt, die mit ihrem Hund noch nicht viel Erfahrung haben und deshalb bei Begegnungen anders reagieren, als man vorher annimmt, oder auch Hundehalter, die negative Erfahrung mit anderen Hunden gemacht haben.
Wenn wir erreichen wollen, dass unsere Hunde in der Gesellschaft besser akzeptiert werden müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir in der Gesellschaft unser Verhalten mit unserem Hund so gestalten, dass andere sich nicht gestört fühlen und wir damit erreichen, dass unsere Hunde sich im Allgemeinen freier bewegen können und wir mit weniger Disputen durchs Leben gehen.
(mehr... | 10992 mehr Zeichen | 1 Kommentar | Archiv | Punkte: 4.88) Geschrieben von Jens_Henke am 27.01.2006, 16:37:21
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